Neuer Gesichtschutz erstmals bei EM im Einsatz
In den Kadettenkategorien gab es eine Weltpremiere im Wettkampfkarate der WKF erstmals wurde der neue Gesichtsschutz und der Brustschutz eingesetzt. Zugleich wurden die vor ein paar Wochen eingeführten neuen Kampfrichterregeln umgesetzt. Gewöhnungsbedürftig ist Beides, aber eines kann nicht bestritten werden blutende Gesichtsverletzungen waren an diesem Tag die Ausnahme. Dies bewirkte aber zum großen Teil auch das Berührungsverbot der der Gesichtsmaske, hier ahndeten die Kampfrichter konsequent Kontakt auf der Strafenscala. So war es nicht verwunderlich, dass einige Kämpfe zu Beginn mit Hansoku entschieden wurden, obwohl nur Berührungen der Gesichtsmaske vorlagen. Die Kämpfer stellten sich jedoch schnell auf die neue Situation ein und schalteten verstärkt auf Judan um.
Was aber besonders auffiel war die Reife vieler 14 und 15jähriger, die ganz im Stile erfahrener Kämpfer auftraten. Erfreulich aus Sicht des DKV,s war der dritte Platz von Katharina Maichle einer Schülerin von Hans Ruff. In Kata war die Silbermedaille von Jasmin Bleul, ein herausragendes Ergebnis, dass aber aufgrund der knappen 3:.2 Niederlage im Finale nach Meinung vieler Zuschauer auch anders hätte lauten können.
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