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…man trifft sich!

Vom Karate und geistig-emotionalen Bindungen der Ehe

Betrachtungen über die Zusammenhänge der Liebe und der Kampfkunst

Manch simpler Zeitgenosse mag nun bei der Betrachtung der Wörter „Kampfkunst“ und „Ehe“ Zynisches, Sarkastisches oder Böses denken und zu einfacher Metapher greifen, wenn hier die Rede zwischen der Liebe zweier Menschen und der Kampfkunst Karate sein soll – doch so vulgär soll und darf es nicht sein. Was eine gute Portion Humor nicht ausschliessen darf. Ohne den wahre Ehemänner sowieso verzweifeln würden.
Eine Kampfkunst definiert sich im Wesentlichen nicht nur durch die körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Kontrahenten (1), sondern auch durch die geistig-emotionale Auseinandersetzung mit dem Ich und dem Über-Ich (Ehepartner), wobei das Ich hier und auch in der Historie der sprituellen Entwicklung des Ostens und der untrennbar damit zusammenhängenden Künste in Richtung Buddhismus, Konfuzianismus und Shintoismus eine wesentliche, wenn nicht gar zentrale Rolle spielt. Hier im Westen gibt es sowas nicht oder tritt zumeist in den Hintergrund vor der Frage „Wer, verdammt noch mal, putzt heute das Klo?“ (Wobei der Ehemann das “Ich” ausschließt!).

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